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Kellerfest 2008

Kellerfest 2008

Das Kellerfest 2008 liegt zwar schon eine Weile zurück aber das soll uns nicht davon abhalten noch mal mit Fotos und Erinnerungen zu resümieren, was für ein schönes Fest wir da gemeinsam gefeiert  haben. Stefan und Kati Haarhaus haben dankenswerterweise wunderbare Fotos gemacht und die Stimmung der Keller und der Veranstaltung sehr schön eingefangen. Das wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

 

Bis ein solches Fest über die Bühne gehen  kann, bedarf es natürlich einiger Vorbereitungen. Zunächst einmal war zu klären, welche Keller denn dieses Mal überhaupt teilnehmen würden.
Da im Dorfkern einige Häuser ihren Besitzer gewechselt hatten seit dem letzten Fest, ergaben sich hier ganz neue Möglichkeiten, so dass schließlich fünf neue Keller gezeigt werden konnten, den Hausbesitzern sei Dank! Im Einzelnen gab es den Geschichtenkeller, den Weinkeller, den Musikkeller, den Bauernkeller, den Wasserkeller, den Kinderkeller, den Kunstkeller und den Vorratskeller. Dann galt es das Keller- und Rahmenprogramm festzulegen. Zum Schluss wurden die Keller "festlich herausgeputzt", was Stefan mit seiner Kamera traumhaft schön eingefangen hat.

Der große Tag selber, der 13.4., zog mit nicht so tollen Wetterprognosen auf, so dass wir ein wenig Sorge um die Besucherbeteiligung hatten. Diese Sorge stellte sich trotz tatsächlich einsetzenden Regens als unbegründet heraus. Um kurz vor 14.00 Uhr waren alle Vorbereitungen abgeschlossen, jetzt war nichts wesentliches mehr zu ändern und wir konnten nur nervös und aufgeregt der Dinge harren, die da kommen sollten. Und sie kamen! Mit insgesamt ca. 800 Besuchern, die Kinder nicht mitgerechnet, war der Andrang in den Kellern immens. Am Ende mussten wir vielleicht über den Regen froh sein, weil wir einen noch größeren Ansturm gar nicht hätten bewältigen können. Die vielfältigen Angebote „unter Tage“ wurden mit großem Interesse angenommen. Einen Riesenandrang gab es stets im Bauernkeller in dem Emma und Emily

das Regiment ührten und jung und alt gleichermaßen begeisterten. Außerdem konnten die Kinder hier erfahren, wie aus Sahne durch Schütteln Butter entsteht. Ein ganz gewöhnlicher Anblick an diesem Tag waren dann die Gläser schüttelnden Mütter und Väter die das Werk ihrer inzwischen des Butterns müden Sprösslinge, schließlich beenden durften.

 

Eine Art „Geheimtipp“ war der Keller der Familie Haus mit seinem glasklaren, 10 Meter tiefen Brunnen.

Selbst alteingesessene Hülsenbuscher waren platt, von der Existenz dieses Kleinods noch nie etwas gehört zu haben.

So gab es durchaus nicht nur für Nichthülsenbuscher auf diesem Fest viel Neues über und in unserem Örtchen zu entdecken. Allen Beteiligten hat es großen Spaß gemacht, auch wenn es sehr viel Arbeit war. Nachdem die Besucher gegangen und die gröbsten Aufräumarbeiten erledigt waren, traf man sich zum ersten Resümieren, und natürlich auf das ein oder andere Bierchen, in Jägers Vorratskeller. Ich war hundemüde und wollte nur noch die Füße hochlegen aber diesen Augenblick konnte ich mir nicht entgehen lassen, denn die Atmosphäre der ersten Euphorie über das gelungene Fest ist unwiederbringlich. Nur hier und jetzt konnten die erste Begeisterung, die ersten Eindrücke so lebhaft mitgeteilt werden. Ein schöner Ausklang. Vielleicht gibt es ja in einigen Jahren ein 3. Hülsenbuscher Kellerfest.

Cornelia Simon-Döhl

 

 

 

 

 


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